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Die Periode raubt nicht nur Nerven, sondern auch Schlaf

  • 12. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Männer können diesen Artikel übrigens überspringen. Oder weiterlesen, falls sie bei ihrer Partnerin ein paar Sympathiepunkte sammeln möchten.

Einmal im Monat erwischt es uns: die Periode. Und als ob unreine Haut, Stimmungsschwankungen und Unterleibskrämpfe nicht schon genug wären, macht sie uns auch noch den Schlaf unnötig schwer.

Dabei wäre gerade jetzt eine Extraportion Erholung dringend nötig. Schließlich arbeitet der Körper auf Hochtouren, um Hormone zu regulieren und wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Kein Wunder also, dass viele Frauen während ihrer Periode sogar mehr Schlaf brauchen als sonst. Blöd nur, dass genau dann das Ein und Durchschlafen oft zur Herausforderung wird.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Krämpfe und Blähungen gehören zu den üblichen Verdächtigen, aber auch die Schwankungen von Östrogen und Progesteron können den Schlaf ordentlich durcheinanderbringen. Und dann wäre da noch dieser Gedanke, den wohl jede Frau kennt: Hoffentlich läuft heute Nacht nichts aus.

Ist die Periode nachts stärker?

Die gute Nachricht lautet: Meistens nicht.

Während du liegst, wirkt die Schwerkraft anders auf deinen Körper. Das Menstruationsblut fließt langsamer ab und sammelt sich teilweise in der Gebärmutter. Erst wenn du morgens aufstehst, setzt die Schwerkraft wieder ein und das Blut fließt verstärkt nach außen. Dadurch entsteht oft das Gefühl, die Blutung sei über Nacht stärker geworden. Das ist völlig normal, kann morgens aber trotzdem für einen kleinen Schreckmoment sorgen.


Fünf Tipps für besseren Schlaf während der Periode


  1. Ausreichend trinken

Ja, wir wissen es. Wasser wird gefühlt für jedes Problem empfohlen. Tatsächlich kann eine gute Flüssigkeitszufuhr aber helfen, Blähungen zu reduzieren und Beschwerden während der Periode etwas zu lindern.


  1. Die richtige Bettwäsche wählen

Während der Menstruation kann die Körpertemperatur stärker schwanken. Atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Bambus sorgen für ein angenehmeres Schlafklima und helfen dabei, nächtliches Schwitzen zu reduzieren.


  1. Wärme gegen Krämpfe

Ein Heizkissen oder eine warme Dusche vor dem Schlafengehen können wahre Wunder wirken. Die Wärme entspannt die Muskulatur und kann Menstruationsschmerzen spürbar lindern.


  1. Das passende Menstruationsprodukt verwenden

Ob Binde, Tampon, Menstruationstasse oder Periodenunterwäsche: Wichtig ist, dass du dich sicher fühlst. Spezielle Nachtprodukte bieten zusätzlichen Schutz und können die Sorge vor dem Auslaufen deutlich reduzieren.


  1. Bequeme Nachtwäsche tragen

Die Periode ist schon anstrengend genug. Jetzt ist nicht die Zeit für kratzende Stoffe, einschneidende Bündchen oder Schlafanzüge, die zwar gut aussehen, aber alles andere als bequem sind.


Welche Schlafposition ist die beste?

Als besonders angenehm gilt die Fötusstellung, idealerweise auf der linken Seite. Die leicht angewinkelten Beine entlasten den Unterleib und können helfen, Krämpfe zu reduzieren. Gleichzeitig wird weniger Druck auf die Bauchmuskulatur ausgeübt, was das Einschlafen erleichtern kann.

Ein weiterer Pluspunkt der linken Seitenlage: Sie unterstützt die Durchblutung und hilft dem Körper dabei, sich über Nacht besser zu regenerieren.


Zwar wird auch die perfekte Schlafposition die Periode nicht verschwinden lassen, aber mit ein paar kleinen Anpassungen werden die Nächte deutlich angenehmer. Und das bedeutet am Ende mehr Energie für den Tag und weniger das Gefühl, nach der Periode erst einmal eine Woche Urlaub zu brauchen.

 
 
 

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