Januar, gute Vorsätze und das leere Blatt Papier
- mwmmarietta
- vor 6 Stunden
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Januar, auch bekannt als der Monat der Neujahrsvorsätze. Die Fitnessstudios sind voll, der Kühlschrank bekommt endlich mal Aufmerksamkeit und wir beschließen kollektiv, jetzt wirklich die beste Version unserer selbst zu werden. Dazu gehört neben Sport und gesunder Ernährung auch eines ganz besonders innehalten, reflektieren und sich selbst besser verstehen. Und genau hier taucht immer wieder ein Begriff auf Journaling.

Viele denken sich erst einmal Klingt gut, aber wie fange ich an und was schreibe ich da überhaupt rein? Die gute Nachricht Journaling ist viel unkomplizierter, als es klingt.
Alles, was du brauchst, sind etwa 15 Minuten am Tag. So viel Zeit wie für eine Tasse Kaffee oder eine kleine Scroll Pause. Ob morgens, um mit klarem Kopf in den Tag zu starten, oder abends, um Gedanken loszulassen. Beides funktioniert. Es geht dabei nicht darum, literarische Meisterwerke zu verfassen, sondern einfach Platz im Kopf zu schaffen.
Im Grunde lässt sich Journaling in zwei Bereiche einteilen. Beim positiven Journaling schreibst du auf, wofür du dankbar bist, was gut gelaufen ist oder welche kleinen Erfolge du hattest. Das hebt die Stimmung, verändert den Blick auf den Tag und hilft oft erstaunlich gut beim Einschlafen.
Genauso wichtig ist aber das negative Journaling. Sorgen, Frust oder Unsicherheiten dürfen aufs Papier. Sich den Kummer von der Seele zu schreiben ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge. Gedanken aufzuschreiben hilft, sie zu verarbeiten und leichter loszulassen.
Für effektives Journaling brauchst du kein perfektes Setting, aber ein ruhiges Plätzchen schadet nicht. Schreib so viel oder so wenig, wie sich richtig anfühlt, und vor allem ohne Selbstkritik. Rechtschreibung, Stil und Schönschrift haben heute frei.
Falls der Einstieg schwerfällt, helfen kleine Fragen wie
Wie habe ich mich heute gefühlt und warum?
Was waren meine Höhen und Tiefen?
Wofür bin ich heute dankbar?
Was beschäftigt mich gerade?
Journaling ist ein simples, aber wirkungsvolles Tool, um Gedanken zu sortieren, das Gedankenkarussell zu stoppen und etwas mehr Ruhe in den Alltag zu bringen. Vielleicht wird es ja der Vorsatz, der den Januar überlebt.






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