Wenn die Nacht zur Sauna wird – besser schlafen in den Wechseljahren
- 12. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Schon wieder ein Thema, das nur uns Frauen betrifft. Als hätte die Natur gedacht: Pubertät, Zyklus, Schwangerschaft … da geht noch was. Während manche Männer nach einer Nacht mit Fieber meinen, sie hätten Unglaubliches geleistet, kämpfen viele Frauen über Jahre hinweg mit nächtlichen Hitzewallungen. Jede Nacht.
Man wacht schweißgebadet auf, das Shirt nass, die Decke irgendwo im Bett verteilt und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken.

Warum passiert das eigentlich?
Rund 75 bis 80 Prozent aller Frauen sind in den Wechseljahren von Hitzewallungen betroffen. Verantwortlich ist unter anderem der Hypothalamus im Gehirn, der unsere Körpertemperatur reguliert. Sinkt der Östrogenspiegel, reagiert diese Schaltzentrale empfindlicher auf kleinste Temperaturveränderungen. Der Körper glaubt plötzlich, er sei überhitzt, und startet sein Kühlprogramm.
Zusätzlich gerät das Zusammenspiel der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin aus dem Gleichgewicht. Die Wärmeregulation funktioniert nicht mehr so zuverlässig und schon wird aus einer kleinen Schwankung ein nächtlicher Schweißausbruch. Was eigentlich ein Schutzmechanismus ist, wirkt nun etwas übermotiviert.
Was hilft?
Salbei kann die Schweißproduktion dämpfen, Traubensilberkerze unterstützt bei leichten bis mittleren Wallungen. Phytoöstrogene aus Soja, Leinsamen oder Rotklee zeigen bei manchen Frauen ebenfalls Wirkung. Auch Trockenbürsten und warme und kalte Fußbäder können helfen, den Wärmehaushalt zu regulieren.
Ein kühles, gut gelüftetes Schlafzimmer sorgt zusätzlich für mehr Wohlbefinden. Wichtig sind atmungsaktive, leichte Materialien bei Schlafanzug und Bettdecke. Speziell entwickelte Decken wie MENOHARMONY von Falkenreck setzen auf besonders luftige Daunen und eine durchdachte Kassetteneinteilung, um die Atmungsaktivität zu erhöhen und das nächtliche Schwitzen angenehmer zu machen.
Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sondern eine Lebensphase. Auch wenn sie sich nachts manchmal wie ein Tropenurlaub ohne Meer anfühlen. Mit etwas Wissen, den richtigen Helfern und einer Prise Humor wird aus der Saunanacht vielleicht wieder ein erholsamer Schlaf.






Kommentare