Social Media Nutzung und dessen Einfluss auf Schlaf
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Neulich musste sogar Mark Zuckerberg vor Gericht aussagen, weil Plattformen wie Meta Platforms ein gewisses Suchtpotenzial nachgesagt wird. Aber sind wir ehrlich: Wir alle wollten schon einmal um 22:07 Uhr nur ganz kurz aufs Handy schauen und plötzlich ist es 23:58 Uhr. Reine Zeitmagie.

Social Media Müdigkeit – mehr als nur ein Gähnen
Man spricht inzwischen von Social Media Müdigkeit. Gemeint ist ein subjektives Gefühl von Erschöpfung oder Burnout nach intensiver Nutzung. Klingt harmlos, fühlt sich aber eher nach Akku auf zwei Prozent an, mental wie körperlich.
Warum leidet unser Schlaf?
1. Unser Kopf bleibt aktiv
Nachrichten, Diskussionen und soziale Vergleiche erhöhen das Erregungsniveau. Statt zur Ruhe zu kommen, bleibt das Gehirn im Analysemodus. Einschlafen wird schwierig.
2. Aus fünf Minuten werden fünfzig
Der kurze Blick in den Feed verschiebt die Schlafenszeit. Aus 22 Uhr wird Mitternacht und die Erholungszeit schrumpft.
3. Blaues Licht statt Abendruhe
Das blaue Licht von Smartphone und anderen Geräten kann die Melatoninproduktion hemmen. Unser Körper denkt, es sei Tag, obwohl wir schlafen sollten.
Folgen für die Schlafqualität
Nicht nur die Dauer, auch die Qualität leidet. Kommentieren, Liken und auf Reaktionen warten steigert die emotionale Aktivierung. Dazu kommt FOMO, also die Angst, etwas zu verpassen. Das Ergebnis sind mehr Stress und weniger erholsamer Schlaf.
Was hilft?
Feste Zeitfenster für Social Media
Mindestens 60 Minuten digitale Pause vor dem Schlafen
Entspannende Alternativen wie Lesen oder Meditation
Blaulichtfilter nutzen
Fazit: Social Media ist nicht der Endgegner unseres Schlafs. Aber unser Ich-schaue-nur-kurz-Reflex ganz bestimmt. Vielleicht sagen wir abends öfter: Gute Nacht, Internet. Morgen wieder.






Kommentare