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Kinder im Elternbett – Nähe mit Nebenwirkungen 😴👶

  • mwmmarietta
  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Wer erinnert sich nicht daran, als Kind heimlich ins Bett der Eltern geschlüpft zu sein? Wenn der Albtraum zu gruselig war, das Einschlafen einfach nicht klappen wollte oder Nähe gebraucht wurde. Und wer selbst Kinder hat, kennt das nächtliche Klopfen an der Schlafzimmertür nur zu gut. Meist genau dann, wenn man gerade eingeschlafen ist.

Viele Eltern sorgen sich, dass Kinder durch das Schlafen im Elternbett zu abhängig werden oder keine Selbstständigkeit entwickeln. Doch das Gegenteil ist der Fall. Kinder, die in den ersten Lebensjahren Nähe erleben dürfen, entwickeln häufig ein starkes Urvertrauen und eine gute emotionale Intelligenz.

Co Sleeping ist dabei kein moderner Trend. Schon unsere Vorfahren schliefen mit ihren Kindern, und in vielen Kulturen ist das bis heute selbstverständlich. Das Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit ist tief in Kindern verankert. Das eigene Kinderzimmer ist dagegen eine recht neue Erfindung.

Auch für Eltern bringt das gemeinsame Schlafen Vorteile.


Kein nächtliches Aufstehen

Stillende Mütter kennen es gut. Das Weinen eines Babys ist effektiver als jeder Wecker. Schläft das Kind im Elternbett, kann schnell reagiert werden, oft ohne richtig wach zu werden. Das Stillen wird einfacher und der vertraute Geruch regt das Baby an, häufiger zu trinken.


Weniger Schreien

Wacht ein Säugling allein auf, macht er durch Schreien auf sich aufmerksam. Im Elternbett merkt er sofort, dass seine Bezugspersonen in der Nähe sind und kann sich schneller beruhigen.


Unterstützung für den Körper

Der ruhige Atem und der Herzschlag der Eltern helfen Babys, ihre eigenen Körperfunktionen zu regulieren. Auch die Körpertemperatur lässt sich ganz intuitiv kontrollieren.


Stärkt Urvertrauen und Selbstbewusstsein

Zu viel Nähe gibt es nicht. Kinder, die sich nachts sicher fühlen, entwickeln Vertrauen und Selbstbewusstsein, eine wichtige Grundlage für ihr späteres Leben.


Am Ende kommt der Moment ganz von allein, an dem das Kind lieber im eigenen Bett schläft. Oft genau dann, wenn Mama und Papa plötzlich zu laut schnarchen.

 
 
 

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