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Frühling juhu! Nase oh no! 🌼🤧

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Hip hip hurra, wir haben die schlimmsten Wintermonate überstanden! Die Sonne zeigt sich wieder öfter, die Bäume blühen und überall liegt dieser verheißungsvolle Duft von Frühling in der Luft. Für viele ist das die schönste Zeit des Jahres.

Doch wie so oft gilt: Des einen Freud ist des anderen Leid. Während die meisten die ersten warmen Tage genießen, beginnt für Allergiker die alljährliche Heuschnupfen Odyssee. Brennende Augen, juckende Nase, Niesattacken und manchmal sogar Atemnot machen den Alltag, sagen wir mal, herausfordernd. Und wenn die Nase nachts beschließt, eine Dauerschicht einzulegen, während der Rest des Körpers eigentlich schlafen möchte, ist die Verzweiflung groß.


Kurz gesagt: Man ist hundemüde, aber Augen, Hals und Nase fühlen sich an, als hätten sie einen Streit mit einem Pollenfeld verloren. Am liebsten würde man direkt unter der Dusche schlafen.

Damit die Nächte trotz Pollen einigermaßen erträglich bleiben, helfen ein paar einfache Tricks.


Mit Heuschnupfen besser schlafen: Diese Maßnahmen helfen

1. Clever lüften

Um die Pollenbelastung im Schlafzimmer gering zu halten, sollte das Fenster nachts möglichst geschlossen bleiben. Gelüftet wird am besten dann, wenn weniger Pollen unterwegs sind:• Stadt: morgens zwischen 6 und 8 Uhr• Land: abends zwischen 18 und 24 Uhr

Apps zum Pollenflug oder Regenradar helfen zusätzlich, gute Lüftungszeiten zu finden, besonders nach einem kräftigen Regenschauer.


2. Pollenschutzgitter nutzen

Wer nicht bei geschlossenem Fenster schlafen möchte, kann ein Pollenschutzgitter am Schlafzimmerfenster anbringen. Gute Modelle halten bis zu 90 Prozent der Pollen draußen.


3. Luftreiniger einsetzen

Gerade bei starkem Pollenflug kann ein Luftreiniger im Schlafzimmer echte Erleichterung bringen. Die Geräte filtern Pollen aus der Luft. Viele Modelle regulieren zusätzlich die Luftfeuchtigkeit. 50 bis 60 Prozent sind ideal für gereizte Schleimhäute.


4. Abends Haare waschen

In den Haaren sammeln sich tagsüber jede Menge Pollen. Wer sie abends auswäscht oder zumindest ausspült, verhindert, dass sie nachts aufs Kopfkissen wandern.


5. Bettwäsche öfter wechseln

Während der Pollensaison lohnt es sich, Bettbezüge und Laken häufiger zu waschen. So reduziert man Pollen direkt dort, wo man mehrere Stunden verbringt.


6. Kleidung außerhalb des Schlafzimmers ausziehen

Blütenstaub haftet auch an der Kleidung. Am besten im Bad umziehen und die Sachen gleich in den Wäschekorb legen. Und so schwer es fällt: Hund oder Freigänger Katze schlafen während der Pollensaison besser nicht im Bett, ihr Fell sammelt ebenfalls Pollen.


7. Keine Feldblumen im Schlafzimmer

So hübsch ein Wildblumenstrauß auch aussieht, im Schlafzimmer kann er Allergiesymptome verstärken. Besonders Menschen mit Beifuß Allergie reagieren manchmal auch auf Korbblütler wie Sonnenblumen oder Goldrute.


Mit ein paar kleinen Anpassungen lässt sich die Pollensaison zumindest nachts etwas entspannter überstehen. Und vielleicht bleibt dann sogar noch genug Energie übrig, um den Frühling doch noch ein bisschen zu genießen. Taschentücher griffbereit natürlich. 🌼🤧



 
 
 

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